Novella
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Chapter 1 of 2
„Legt bitte die Opt-Out-Briefe auf eure Tische!“, sagte die Französischlehrerin.
Katharina wurde bleich, als Frau Punir durch die Klasse ging und die Briefe einsammelte. Sie hatte den Brief vollkommen vergessen.
Sie wühlte in ihrem Rucksack. Er war nicht da. In keiner Seitentasche. Nirgends. Die Lehrerin kam immer näher. Katharina begann zu schwitzen und überlegte, wo der Brief war. Er musste auf ihrem Schreibtisch gelegen haben – irgendwo unter dem Chaos. Selbst wenn sie ihn mitgehabt hätte, hätte er ihr nichts genutzt.
Ihre Banknachbarin, Lisa, reichte der Lehrerin den Brief mit einem Lächeln. Katharina traute sich nicht hoch zu schauen.
„Katharina, wo ist dein Brief?“, fragte die Lehrerin.
„Hab 's vergessen.“, murmelte Katharina kleinlaut.
Jeder in ihrer Klasse starrte Katharina an. Sie rutsche in ihrem Stuhl immer tiefer.
„Du weißt, was das bedeutet?“
Katharina hatte keine Vorstellung. Sie wusste nur, dass es schlimm für sie werden würde.
„Kann ich den Brief morgen nachreichen?“, fragte Katharina gerade so laut, dass Frau Punir sie noch hören konnte.
„Hast du den Brief deinen Eltern überhaupt vorgelegt?“
Katharina senkte den Kopf und schüttelte ihn kaum vernehmbar.
„Du hattest die ganzen Sommerferien Zeit – ganze sechs Wochen!“, schimpfte sie.
„Aber kann ich nicht…“
„Heute ist der Abgabetermin.“, fiel die Lehrerin ihr ins Wort. „Zieh deine Hose aus und geh nach vorn!“
Es ging ein Raunen durch die Klasse. Der strenge Ton der Frau Punir, machte ihr klar, dass sie es ernst meinte.
Katharina erhob sich und zog sich unter den Blicken der Jungs die Jeans aus.
Die Lehrerin sammelte weiter Briefe ein. In ihrer weißen Rüschenbluse, ihrem schwarzen Bleistiftrock und den hochhackigen Schuhen stolzierte sie wie eine Gouvernante durch ihre Klasse.
Katharina ging in Shirt, Slip und Turnschuhen in kleinen Schritten zur Tafel. Katharina war froh, dass sie an dem Tag einen gewöhnlichen Slip trug, der das Meiste verdeckte.
„Leg deine Hände hinter deinen Kopf und stell deine Füße schulterbreit auseinander!“, befahl die Lehrerin.
Katharina nahm die demütigende Position ein. Die Jungs starrten sie von oben und – vor allem – unten an. Einige Mädchen tuschelten und kicherten. Katharina wurde noch roter im Gesicht.
Züchtigungen zu Hause waren oft strenger als in der Schule. In der Schule gab es bis zu den höheren Klassen nur mit dem Paddel ein paar Schläge auf den Hosenboden. Zu Hause musste die Hose aus und die Unterhose oft runter – selbst bei ihrem Papa oder wenn ihre Brüder zuschauten. Zu Hause ist es dennoch anders. In Unterwäsche durch die Wohnung zu laufen, war für alle normal.
Ihre Eltern waren in gewisser Wiese streng. Dennoch hätten sie Katharina nie in einer so demütigenden Pose stehen lassen. Hätte sie es nicht verschusselt, hätten ihre Eltern mit Sicherheit fast alles weggestrichen. Katharina verfluchte sich für eigene Schlampigkeit.
„Zieh deine Unterhose aus!“, befahl Frau Punir, als sie die letzten Briefe einsammelte.
Die ganze Klasse gab ein lautes Raunen im Chor von sich.
Katharinas Knie wurden weich. Das hatte sie befürchtet.
„Ich kann den Brief morgen nachreichen. Ganz bestimmt!“, beteuerte Katharina.
„Der Abgabetermin ist heute. Den hast du versäumt und wirst dafür bestraft. Es sei denn, der Brief fliegt wie durch Magie unterschrieben aus deiner Tasche.“, sagte die Lehrerin und sammelte die letzten Blätter ein.
Eine Wahl hatte Katharina nicht. Wenn sie nicht gehorchte – Katharina war sich da sicher –, würde die Lehrerin ihre Strafe noch schlimmer machen. Sie zog ihr Shirt so tief, dass niemand ihr zwischen die Beine sehen konnte. Dann zog sie ihren Slip aus.
„Geh in Grundstellung!“, befahl die Lehrerin und nahm ihr im Vorbeigehen den Slip ab.
„Meine Eltern würden das nicht erlauben! Sie hätten alles weggestrichen!“, protestierte Katharina.
„Nach den Halbjahreszeugnissen kannst du einen neuen Opt-Out-Brief beantragen. Den können deine Eltern ausfüllen.“
„Meine Eltern hätten alles weggestrichen!“, protestierte Katharina weiter.
„Es wurde dir vor den Sommerferien lang und ausführlich erklärt: Wenn du keinen Opt-Out-Brief vorlegst, sind alle Züchtigungen möglich und diese müssen ein Mindestmaß an Schwere vorweisen.“
Katharina wurde heiß und kalt. Sechs Monate musste sie warten, bis sie überhaupt die Chance bekam, sich von den schrecklichen Züchtigungen zu befreien. Sie hatte keine Vorstellung, was auf sie zukam. Noch nie musste sie sich vor ihrer Klasse halb nackt machen.
„Katharina, du solltest besser meinen Anweisungen folgen. Der Versich sich einer Züchtigung zu entziehen, wird ebenfalls bestraft.“, beleerte die Lehrerin sie. Frau Punir setzte sich an den Lehrertisch und fügte nach einer Pause hinzu: „Noch kann ich Gnade vor Recht walten lassen.“
Katharina gehorchte widerwillig. Sie wollte es nicht schlimmer machen. Sie hob ihre Arme hinter ihren Kopf und ließ sich begaffen.
Die Jungs in den hinteren Bänken verrenkten ihre Hälse, um zwischen den Reihen einen Blick auf Katharinas Muschi zu erhaschen. Jeder schaute sie an. Jeder sah an ihren dünnen Bikinistreifen, welch knappe Bikinis sie im Sommer trug. Jeder schaute auf ihren kleinen Busch. Jeder sah ihre Muschi an.
Der Junge, der direkt vor ihr Saß, bekam den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Viele zeigten auf sie – zeigten auf ihre Muschi. Sie tuschelten und kicherten.
Katharina schluchzte. Noch nie musste sie sich so demütigen lassen.
Die Lehrerin ließ sich Zeit, den Stapel Briefe ordentlich zu richten. Sie schaute sich jedes Blatt genau an. Einige davon legte sie bei Seite – neben die zwei Stapel neuer Französischbücher. Den größten Teil verstaute sie in ihrer Tasche.
Kommentarlos stand die Lehrerin auf und schloss einen der Schränke an der Rückwand des Klassenraums auf. Als die Schüler sahen, was sie in der Hand hielt, ging erneut ein lautes Raunen durch die Klasse.
Katharina sah mit Schrecken auf den über 50 Zentimeter langen, roten Kunststoffstab. Er hatte einen breiten, schwarzen Griff. Die Basis war so dick wie ein kleiner Finger. Zur Spitze hin verjüngte er sich.
„Ich denke, jeder wird damit einverstanden sein, wenn ich heute nochmal Gnade vor Recht ergehen lasse. Ich habe daher den kleinen Rohrstock genommen.“
Katharina wollte nicht wissen, wie die Großen aussahen, wenn das „nur“ der Kleine war.
„Beug’ dich über den Lehrertisch!“, ordnete Frau Punir an.
Katharina trat an die Tischkante, beugte sich vor und stützte sich mit den Händen auf die Tischplatte.
„So nicht. Leg dich mit dem Becken direkt über die Kante und stütz’ dich mit den Ellebeugen ab! So hast du es einfacher die Position zu halten.“
Katharina legte sich auf ihre Unterarme auf den Tisch und streckte die Beine nach hinten aus. Vor ihr lagen die Briefe, die die Lehrerin nicht in ihre Tasche gesteckt hatte. Ganz oben lag der von Lisa. Lisa hatte sehr strenge Eltern. Dennoch hatten sie alles weggestrichen. Lisa war somit von all den schlimmen Strafen befreit.
Die Lehrerin tippte leicht mit dem Stock auf Katharinas Rücken. Katharina machte ohne Ermahnung sofort ihren Rücken gerade und streckte ihren Po raus.
Frau Punir trat neben Katharina und legte den Rohrstock zum Maßnehmen an Katharinas Po an.
„Du wirst laut und deutlich auf Französisch mitzählen! Wenn du dich verzählst oder zu spät zählst, wird der Schlag wiederholt. Hast du das verstanden, Katharina?“
Kaum sagte sie „Ja.“ zischte der Stock durch die Luft und klatschte auf Katharinas nackten Po.
„Un.“, stöhnte sie auf Französich. Der Laut passte zu den Schmerzen. Das dünne, harte Material hinterließ eine rote Doppelstrieme mitten auf ihren Pobacken. Es brannte wie eine Schnittwunde auf ihrer Haut.
Ihre Klasse gab ein erschrecktes Raunen von sich, als Katharina sich vor Schmerzen auf der Tischplatte wandte.
Frau Punir ließ ihr wenig Zeit, den Schmerz zu verkraften. Sie ließ den Rohrstock zischen und klatschten.
Katharina zog die Luft scharf ein und spuckte „Deux.“ aus. Nur einen Augenblick und einen Schmerz später hauchte sie „Trois.“
Frau Punir ließ ihr einen Moment, sich zu beruhigen und sah sich ihr Werk an. Die drei Doppelstriemen, die fast paralell über ihre Pobacken verliefen, färbten sich zunehmend tief rot. Zu lange wollte sie die Züchtigung nicht strecken. Frau Punir nahm erneut Maß und schlug härter zu als zuvor.
Katharina quiekte auf. Ihr schossen Tränen in die Augen. So schlimm wurde sie noch nie gezüchtigt.
„Vergiss das Zählen nicht!“, erinnerte Frau Punir Katharina an ihre Aufgabe.
„Quatre.“, sagte Katharina schnell und bekam sofort den nächsten Schlag.
„Cinq!“, quälte sie sich, auf dem Tisch windend, raus.
„Siiix!“, schrie sie so laut, dass die Klassen nebenan wussten, dass jemand gezüchtigt wurde.

Zur Katharinas Überraschung legte Frau Punir den Rohrstock ab.
„Die zweite Hälfte möchte ich dir ersparen.“, sagte Frau Punir.
Katharina war froh über diese Gnade. Doch ihre Freude wehrte nicht lange, als die Lehrerin weiter sprach: „Dafür teilst du die neuen Bücher aus. Anschließend kannst du dich anziehen und auf deinen Platz gehen.“
„Aber…“
„Oder ist dir der Rohrstock lieber?“, fragte die Lehrerin mit einem süfisanten Lächeln.
Katharina sprang auf und „au plus vite“ hatte jeder Junge und jedes Mädchen ein neues Französischbuch und ein paar Blicke auf ihren verstriemten Po erhascht.
Katharina war froh, als sie wieder vollständig angezogen auf ihrem Platz saß – auch, wenn der Hintern brannte.
Die Lehrerin sprach zur Klasse: „Gibt es unter euch jemanden, der beim Ausfüllen der Opt-Out-Briefe nicht ganz ehrlich war? Wenn dem so ist, soll er oder sie sich besser gleich melden. So kann bei der Strafe noch Milde erwartet werden. Bei den Telefonaten mit euren Eltern kommt es ohnehin raus.“
Katharinas Banknachbarin, Lisa, brach der Schweiß aus.
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