Novella
Birke Becker presents
4.6 (9)
Chapter 11 of 34
Später am selben Tag ließ der Professor Linda in sein Büro rufen. Sie verbrachte ihre Tage nun in einer Art Schwebezustand, eingesperrt in ihrem Zimmer, ohne Aufgaben, ohne Unterricht, nur mit dem Warten auf das Ende ihrer Probezeit. Sie kniete wie befohlen auf dem Boden vor seinem Schreibtisch, ihr Blick war leer.
„Ich hatte heute Morgen Post von deinen Eltern“, sagte Lirpa beiläufig, während er einige Papiere sortierte. Er ließ die Worte einen Moment lang in der Stille hängen. „Sie sind sehr zufrieden mit deinen Fortschritten. So zufrieden, dass sie meiner Empfehlung gefolgt sind und deinen Aufenthalt hier um mindestens ein weiteres Jahr verlängert haben.“
Linda erstarrte. Die Worte trafen sie nicht wie ein Schlag, sondern wie ein leises, tödliches Gift, das sich langsam in ihrem Inneren ausbreitete. Die winzige, irrationale Hoffnung, die sie trotz allem in sich getragen hatte, erlosch endgültig. Es gab kein Entkommen.
Er stand auf und ging zu ihr. „Deine Probezeit ist vorbei. Deine eigentliche Ausbildung beginnt jetzt. Wir haben etwa zwei Wochen Zeit, um dich auf deine neue Rolle vorzubereiten. Es kommen sehr wichtige Gäste. Und du wirst sie nicht enttäuschen.“
Die folgenden Tage waren eine Hölle von nie gekannter Intensität. Es ging nicht mehr um die Bestrafung von Vergehen. Es ging um die Perfektionierung eines Objekts. Ihr Tagesablauf war militärisch durchgetaktet. Morgens um fünf wurde sie geweckt für zwei Stunden körperliches Training mit Frau Schmidt in der leeren Turnhalle. Es waren keine normalen Übungen. Es waren Übungen, die darauf abzielten, ihren Körper geschmeidig und gleichzeitig widerstandsfähig zu machen, ihre Schmerzgrenze systematisch zu erhöhen. Sie musste stundenlang in schmerzhaften Dehnpositionen verharren, während Frau Schmidt ihre Haltung mit einem dünnen Rohrstock korrigierte.
Nach dem Training und einer schnellen, kalten Dusche begannen die psychologischen Lektionen mit Professor Lirpa. Er zwang sie, stundenlang nackt in seinem Büro auf dem Boden zu knien, während er arbeitete. Manchmal las er ihr aus philosophischen Texten über Disziplin und Willen vor, seine Stimme ein monotones Brummen, das sie in einen tranceähnlichen Zustand versetzte. Er brachte ihr bei, auf subtile Zeichen zu reagieren – ein Heben seiner Augenbraue, ein Tippen seines Fingers auf dem Schreibtisch. Jede korrekte Reaktion wurde mit einem knappen Nicken belohnt, jedes Zögern mit einer stillen, eisigen Enttäuschung, die schlimmer war als jeder Schlag. Sie wurde zu einem perfekt abgestimmten Instrument seiner Macht.
Die Nachmittage waren für die „praktische Anwendung“ reserviert. Er ließ sie die demütigendsten Aufgaben ausführen, um die letzten Reste ihres Egos zu zerstören. Sie musste seine Stiefel polieren, den Boden seines Büros auf allen Vieren schrubben, ihm das Essen servieren, während sie neben seinem Stuhl kniete.
Am Morgen des achten Tages wurde Linda für den Besuch vorbereitet. Die Oberschwester unterzog sie einer rituellen Reinigung, bis ihre Haut rosig war. Danach wurde ihr befohlen, ihre normale Schuluniform anzuziehen: den kurzen blauen Faltenrock, die weißen Söckchen und die steife, weiße Bluse, zugeknöpft bis zum Hals. Die Uniform unterstrich ihren Status als Schülerin und erhöhte den Reiz für den hohen Besuch – ein makelloses, diszipliniertes Objekt, das darauf wartete, enthüllt zu werden.
Um Punkt elf Uhr trafen die Gäste ein: der Minister, ein hochrangiger Richter und der Industrielle. Lirpa führte Linda in ein Amphitheater und ließ sie allein auf der Bühne zurück. Die Männer setzten sich in die erste Reihe. Ihr Blick war nicht lüstern, sondern schlimmer: der klinische, losgelöste Blick von Sammlern, die ein seltenes Exemplar begutachten.
Professor Lirpa präsentierte sein Subjekt und erklärte den Prozess der „De- und Rekonstruktion“, den sie durchlaufen hatte. Die heutige Demonstration solle die Fortschritte veranschaulichen.
Er begann mit einfachen Tests der motorischen und verbalen Compliance. Auf Befehl kniete Linda in ihrer Uniform, auf ein Klatschen stand sie auf und ging rückwärts. Der Körper gehorchte ohne das Zögern des Verstandes.
„Die grundlegende Befehlskette ist etabliert“, fuhr Lirpa fort, seine Stimme hallte in der stillen Halle wider. „Nun zu einer anspruchsvolleren Lektion: der Überwindung des persönlichen Ekels und der Demonstration absoluter Dienstbarkeit. Linda, treten Sie vor den Herrn Industriellen.“
Linda bewegte sich mit mechanischer Präzision. Sie ging an den Rand der Bühne und blieb vor dem stämmigen, rotgesichtigen Mann stehen, den Blick auf den Boden gerichtet.
„Knien Sie nieder“, befahl Lirpa.
Sie kniete auf dem kühlen Holzboden.
„Der Herr hat einen langen Weg hinter sich. Seine Füße sind müde. Sie werden ihm Erleichterung verschaffen. Entfernen Sie seinen rechten Schuh und seinen Strumpf.“
Mit ruhigen, aber innerlich zitternden Händen griff Linda nach dem schweren, teuren Lederschuh des Industriellen. Sie löste die Schnürsenkel und zog ihn langsam von seinem Fuß. Der Geruch von Leder, Schweiß und einem Hauch von teurem Parfüm stieg ihr in die Nase. Sie legte den Schuh ordentlich neben sich und zog ihm dann den seidenen Strumpf vom Fuß. Der Fuß des Mannes war weiß, mit dunklen Haaren auf den Zehen.
„Gut“, sagte Lirpa. „Nun reinigen Sie seinen Fuß.“
Linda erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde. Sie wusste, was er meinte.
„Zögern Sie, Linda?“, fragte Lirpas Stimme, gefährlich leise.
„Nein, Professor“, flüsterte sie. Sie beugte ihren Kopf nach vorne. Ein tiefer, gallenartiger Ekel stieg in ihr auf, aber sie drückte ihn mit der eisernen Disziplin nieder, die ihr eingeprügelt worden war. Sie erinnerte sich an Alinas Worte: Dein Ekel existiert nicht.
Ihre Zunge berührte die trockene, leicht salzige Haut der Fußsohle. Sie schloss die Augen und begann ihre Aufgabe. Sie leckte methodisch die gesamte Sohle, den Spann, die Ferse. Die Männer sahen zu. Der Industrielle stieß ein leises, zufriedenes Grunzen aus und lehnte sich in seinem Sessel zurück. Der Richter beobachtete die Szene mit unbewegtem Gesicht, als würde er einen wissenschaftlichen Versuch protokollieren. Der Minister wirkte fasziniert und leicht unbehaglich zugleich.
„Vergessen Sie die Zehen nicht“, befahl Lirpa.
Linda zwang sich, ihre Zunge zwischen jeden einzelnen Zeh zu schieben, den herben, intimen Geschmack zu ertragen. Es war eine Demütigung, die tiefer ging als jeder Schlag, eine Schändung, die keine sichtbaren Spuren hinterließ, aber ihre Seele mit Schmutz befleckte.
Als sie fertig war, hob sie den Kopf und wartete.
„Sehr gut“, sagte Lirpa. „Ihre Fähigkeit, Ekel zu unterdrücken, ist zufriedenstellend. Bleiben Sie auf den Knien. Nun zur nächsten Demonstration der Unterwerfung.“ Er nahm einen kleinen Keks vom Tisch neben sich. „Kriechen Sie auf allen Vieren zu mir.“
Linda gehorchte. Sie bewegte sich über die Bühne wie ein Tier, die Knie und Handflächen auf dem harten Boden. Sie blieb vor Lirpas Schuhen stehen.
„Sie haben sich diesen Leckerbissen verdient“, sagte er. Er hielt ihr den Keks nicht hin. Er ließ ihn auf den Boden fallen, direkt vor ihr Gesicht. „Iss.“
Sie beugte den Kopf und aß den Keks vom staubigen Bühnenboden, die Krümel mischten sich mit ihren Tränen der Scham.
„Ausgezeichnet“, sagte Lirpa. „Die Grundlagen der Demut sind verstanden. Stehen Sie auf. Kehren Sie in die Mitte der Bühne zurück.“
Linda erhob sich, ihr Körper zitterte vor unterdrückter Scham. Sie ging in die Mitte der Bühne und wartete.
„Nun zur nächsten Stufe: der Unterwerfung des Willens unter Stress. Dafür muss das Subjekt natürlich vorbereitet werden. Die Enthüllung ist ein Ritual für sich. Linda, treten Sie vor den Herrn Minister.“
Linda gehorchte und stellte sich vor den stattlichen, älteren Mann.
„Der Herr Minister wird Ihnen bei Ihrer Bluse assistieren. Erlauben Sie es ihm.“
Linda erstarrte, ihr Blick war auf den Boden geheftet. Sie spürte, wie die Finger des Ministers sich ihren Knöpfen näherten. Langsam, fast zögerlich, öffnete er einen nach dem anderen. Als die Bluse offen war, legte er sie ihr von den Schultern und ließ sie zu Boden gleiten.
„Nun der BH“, fuhr Lirpa fort. „Erlauben Sie es ihm ebenfalls.“
Die Finger des Ministers zitterten leicht, als sie den Verschluss an ihrem Rücken öffneten. Der BH fiel, und sie stand mit nacktem Oberkörper vor ihnen.
„Nun, Linda, Sie haben eine Wahl. Eine seltene Ehre“, sagte Lirpa. „Wählen Sie einen der Herren aus, der die... Vorbereitung Ihrer Brust für die Korrektur vornehmen darf.“
Sie war wie gelähmt. Sie blickte kurz auf. Der Industrielle grinste gierig. Der Minister wirkte fast verlegen. Der Richter beobachtete sie mit kalter, klinischer Neugier. Sie wählte ihn, vielleicht weil seine Losgelöstheit die größte Demütigung versprach.
„Eine interessante Wahl“, kommentierte Lirpa. Der Richter erhob sich und trat auf die Bühne. „Präsentieren Sie sich ihm.“
Linda trat vor den Richter. Er packte ihre Brustwarzen, kniff hart zu und knetete ihre Brüste mit einer unpersönlichen, fast medizinischen Grobheit. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht aufzuschreien.
„Sehr gut. Die Vorbereitung ist abgeschlossen“, sagte Lirpa. „Nun zum Rest. Entledigen Sie sich Ihrer verbleibenden Kleidung.“
Mit zitternden Händen zog Linda ihren Rock, die Söckchen und den Slip aus. Sie stand völlig nackt da.
„Nun, treten Sie vor den Herrn Richter. Stellen Sie sich mit dem Rücken zu ihm.“
Sie gehorchte.
„Beugen Sie sich vor. Weit. Stützen Sie Ihre Hände auf Ihre Knie.“
Sie beugte sich, ihr geschundener Hintern war den Blicken der Männer ausgesetzt.
„Nun spreizen Sie Ihre Pobacken. Weit. Präsentieren Sie sich ihm zur Inspektion.“
Mit Händen, die sich wie Fremdkörper anfühlten, tat sie, wie ihr geheißen wurde.
„Und zum Abschluss“, sagte Lirpas seidene Stimme, „um Ihre absolute Unterwerfung unter Beweis zu stellen, führen Sie Ihren rechten Zeigefinger in Ihren eigenen After ein. Langsam.“
Dies war der Höhepunkt der Demütigung. Ihr Gehorsam war absolut. Sie führte den Befehl aus, ihr Geist war leer.
„Ausgezeichnet“, sagte Lirpa. „Stehen Sie auf. Kehren Sie in die Mitte der Bühne zurück. Verschränken Sie die Hände hinter dem Nacken. Eine Haltung der vollkommenen Offenheit.“
Er wandte sich an seine Gäste, eine Geste des großzügigen Gastgebers. „Nun, meine Herren. Das Subjekt ist vorbereitet und hat seine grundlegende Fügsamkeit unter Beweis gestellt. Aber die wahre Kunst der Pädagogik liegt in der individuellen Anpassung. Ich wäre an Ihren Vorschlägen interessiert. Wie sollen wir mit der körperlichen Korrektur weiter verfahren?“
Der Industrielle lehnte sich vor, ein gieriges Leuchten in seinen Augen. „Ich möchte die... Textur des Objekts prüfen. Ich möchte ihre Haut fühlen. Ihre Brüste. Den Rest von ihr. Um die Qualität der Ware zu beurteilen.“
Der Minister räusperte sich. „Eine taktile Prüfung ist aufschlussreich, gewiss. Aber ich bin mehr an der Reaktion auf direkten, physischen Schmerz interessiert. Ich möchte sehen, wie sie unter Druck zusammenbricht. Oder eben nicht.“
Der Richter lächelte, ein dünnes, kaltes Lächeln. „Beide Vorschläge haben ihren Reiz. Erlauben Sie mir, sie zu kombinieren. Jeder von uns wählt einen Körperteil aus, den er für züchtigungswürdig hält. Und eine Methode. Dann“, er blickte zu Linda, „darf das Mädchen wählen. Sie wählt einen von uns aus, um die Strafe zu vollstrecken. Ohne zu wissen, welche Strafe sie damit wählt. Ein kleines Spiel des Schicksals.“
Ein leises, anerkennendes Murmeln ging durch die kleine Gruppe. Lirpa nickte. „Ein brillanter Vorschlag. Elegant in seiner Grausamkeit.“
Die drei Herren beugten sich zueinander und flüsterten kurz. Der Industrielle grinste, der Minister nickte, der Richter blieb unbewegt. Sie hatten sich geeinigt.
„Die Wahlmöglichkeiten stehen fest“, verkündete Lirpa. „Linda. Sie haben gehört. Treten Sie vor. Wählen Sie Ihren Zuchtmeister.“
Linda stand da, zitternd, ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Sie blickte auf die drei Männer, die wie Götter des Olymps vor ihr saßen und über ihr Schicksal berieten. Dies war ein Test, das wusste sie. Ein Test ihres Urteilsvermögens, ihrer Fähigkeit, die Machtdynamik zu lesen.
Der Industrielle war die offensichtlichste Wahl für die Brutalität. Er repräsentierte rohe, unverfälschte Gier. Seine Strafe wäre wahrscheinlich unpräzise, aber überwältigend, ein Akt des Besitzes.
Der Richter war der Kälteste, der Distanzierteste. Seine Strafe wäre logisch, unpersönlich und in ihrer Präzision absolut entsetzlich.
Und dann war da der Minister. Er genoss die psychologische Komponente, den Zusammenbruch der Würde. Seine Strafe, so kalkulierte sie, wäre wahrscheinlich demütigend, kalkuliert und öffentlich, aber vielleicht weniger direkt körperlich zerstörerisch als die der anderen beiden. Es war eine schreckliche Abwägung, ein Versuch, die am wenigsten schreckliche Hölle zu wählen. Sie setzte auf die Eitelkeit des Politikers, der vielleicht mehr am Schauspiel als an der rohen Gewalt interessiert war.
Langsam, mit einer einstudierten Anmut, ging sie an den Rand der Bühne, kniete nieder und senkte den Kopf vor dem Minister. „Ich wähle Sie, mein Herr“, flüsterte sie.
Der Minister lächelte, ein dünnes, zufriedenes Lächeln. „Eine ausgezeichnete Wahl“, sagte er. Er erhob sich und trat auf die Bühne.
Lirpa eröffnete Linda die Konsequenz ihrer Wahl. „Der Herr Minister hat als Körperteil die Vulva gewählt. Als Instrument den dünnen Rohrstock. Die Anzahl der Schläge: unbestimmt. Die Strafe endet, wenn das Subjekt allein durch die Züchtigung einen Orgasmus erreicht und somit ihre totale Unterwerfung unter den Schmerz demonstriert.“
Ein Keuchen entwich Lindas Kehle. Das war schlimmer als alles, was sie sich vorgestellt hatte. Es war keine einfache Bestrafung. Es war eine perverse psychologische Folter, die darauf abzielte, ihren Körper und ihre Reaktionen gegen sie zu wenden.
Ein gepolsterter Bock wurde auf die Bühne geschoben. Linda wurde befohlen, sich auszuziehen. Langsam, Stück für Stück, ließ sie die Hüllen ihrer Schuluniform fallen, bis sie nackt war. Dann wurde sie auf dem Rücken auf den Bock gezwungen. Ihre Handgelenke wurden über ihrem Kopf fixiert, ihre Beine von ledernen Riemen ergriffen und in eine weit gespreizte, völlig entblößte Position gezwungen.
Der Minister nahm den dünnen, flexiblen Rohrstock entgegen. Er wog ihn in der Hand, ein Ausdruck konzentrierter Vorfreude auf seinem Gesicht.
„Die Lektion“, sagte er mit der Stimme eines Redners, „ist die Umwandlung von Schmerz in Gehorsam. Und von Gehorsam in… Dankbarkeit.“
Der erste Hieb war überraschend sanft. Die Spitze des Rohrstocks streichelte fast zärtlich ihre äußeren Schamlippen. Sie zuckte, mehr aus Überraschung als aus Schmerz.
„Ah“, sagte der Minister. „Das Subjekt ist empfänglich.“
Der zweite Schlag war härter. Ein scharfer, brennender Schmerz, der sie nach Luft schnappen ließ. Der dritte war noch härter. Er begann einen langsamen, unerbittlichen Rhythmus. Jeder Schlag traf eine leicht andere Stelle, erkundete ihre empfindlichsten Nervenenden. Er schlug auf ihre Schamlippen, auf ihren Damm, und immer wieder landete die Spitze des Stocks mit bösartiger Präzision auf ihrem Kitzler.
Linda biss sich auf die Lippe, um nicht zu schreien. Sie kämpfte gegen die Reaktionen ihres eigenen Körpers. Aber es war ein unmöglicher Kampf. Der Schmerz war zu intensiv, zu konzentriert. Ein leises Wimmern entkam ihr.
„Gut“, sagte der Minister. „Wir machen Fortschritte.“
Er erhöhte die Geschwindigkeit, die Schläge prasselten nun auf sie ein, ein Hagel aus Feuer. Ihr Körper begann unkontrolliert zu zittern. Sie spürte, wie sich in ihrem Unterleib eine seltsame, schreckliche Hitze ausbreitete, eine Mischung aus Agonie und einer ungewollten, verräterischen Erregung. Sie schluchzte, nicht nur vor Schmerz, sondern auch vor Scham über den Verrat ihres eigenen Körpers.
„Sehen Sie?“, sagte der Minister zu den anderen, ohne seine Arbeit zu unterbrechen. „Der Körper lügt nicht. Unter genügend Druck offenbart er seine wahre, unterwürfige Natur.“
Er schlug weiter zu, unerbittlich, bis Linda den Verstand verlor. Sie war nur noch ein Bündel aus Schmerz und Empfindung, gefangen in einem Albtraum, aus dem es kein Entkommen gab. Ihr Körper, getrieben von Instinkten, die sie nicht mehr kontrollieren konnte, näherte sich dem Punkt, den er von ihr verlangte.
Als es schließlich geschah, war es keine Befreiung. Es war die ultimative Niederlage. Ein krampfartiger, schmerzhafter Orgasmus, der ihren Körper erschütterte, während die Tränen der Demütigung über ihr Gesicht strömten.
Der Minister trat einen Schritt zurück, sein Werk war vollbracht. „Die Lektion ist erteilt“, sagte er zufrieden.
Lirpa trat vor. „Ausgezeichnet. Eine Demonstration von beeindruckender psychologischer Einsicht.“ Er blickte auf die zitternde, schluchzende Linda. „Ich glaube, wir können es für heute gut sein lassen.“
„Sie hatten doch von einer Korrektur der Brust gesprochen … vorhin“, wandte der Industrielle ein. Der Herr Richter durfte sie darauf vorbereiten … war das ein leeres Versprechen?”
“Sie haben vollkommen recht!” Lirpa nickte einem Assistenten zu, der einen schweren Lederriemen brachte. Er reichte ihn dem Industriellen. „ Zehn Schläge. Nehmen Sie sich Zeit. Sie müssen sich natürlich nicht auf die Brüste beschränken …“
Linda wurde aufgefordert, in der Mitte der Bühne zu knien, die Hände wurden ihr auf dem Rücken gefesselt. Der Industrielle trat vor sie. Seine Schläge waren nicht präzise. Sie waren brutal, ungeschickt, voller Kraft. Er schlug auf ihre Brüste, ihren Bauch, ihre Oberschenkel. Bei jedem Schlag schrie sie, hemmungslos, gebrochen. Die Kontrolle, die sie so verzweifelt zu wahren versucht hatte, war endgültig zerbrochen.
Als der zehnte Schlag gefallen war, lag sie schluchzend und zuckend auf dem Boden.
„Ausgezeichnet“, sagte Lirpa. „Eine Demonstration, die alle Aspekte unserer Pädagogik beleuchtet hat.“ Er klatschte in die Hände. „Die Vorstellung ist beendet.“
Er wandte sich an seine zufriedenen Gäste. „Meine Herren, wenn Sie mir nun in mein Büro folgen würden? Ich hätte einen ausgezeichneten Malt Whisky und einen seltenen Cognac, um auf die Zukunft anzustoßen.“
Während die Männer die Bühne verließen, betraten die Sanitäter den Raum. „Räumen Sie auf“, sagte Lirpa beiläufig, bevor er ihnen folgte.
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