Beratungsgespräch - Eine Fortsetzung der Internatsgeschichte von orsgeschichten - Chapter 34 | Fet Library

Novella

Birke Becker presents

Beratungsgespräch - Eine Fortsetzung der Internatsgeschichte von orsgeschichten

4.6 (9)

Extreme
Heavy
Light

Chapter 34 of 34

Das Finale

Linda, die nun Echo war, hatte die letzten Tage in Alinas alter Gästesuite verbracht. Sie lebte in einem Zustand der stillen, wachsamen Anspannung. Sie wusste, dass etwas im Gange war, aber sie wusste nicht, was. Sie bemühte sich, Alina nicht zu begegnen, vermied die Korridore, in denen sie die nackte, gebrochene Gestalt ihrer ehemaligen Lehrerin hätte sehen können.

Dann kam der Befehl. Ein Präfekt klopfte an ihre Tür. „Der Professor und Herr van der Meer erwarten Sie. Unverzüglich.“

Auf dem Weg zu Lirpas Büro geschah es. Als sie um eine Ecke bog, sah sie sie. Alina wurde von zwei Präfekten einen anderen Korridor entlanggeführt. Sie war nackt, ihr Blick war leer und auf den Boden gerichtet. Ihre Augen trafen sich für den Bruchteil einer Sekunde. In Alinas Blick lag keine Wut mehr, nur eine tiefe, unendliche Verzweiflung.

Linda wurde in den kleinen Besprechungsraum geführt. Dort wartete Alina bereits, nackt und zitternd in einer Ecke stehend, bewacht von einem weiteren Präfekten. Die Begegnung auf dem Flur hing wie eine unausgesprochene Wahrheit zwischen ihnen. Sie waren nicht mehr die elegante Assistentin und die gefallene Schülerin. Sie waren nur noch zwei Stücke Fleisch, die auf ihre letzte Vorstellung warteten.

Professor Lirpa trat ein. Er lächelte, aber sein Lächeln erreichte seine Augen nicht. „Meine Damen“, sagte er. „Willkommen zur letzten Nacht dieses Schuljahres. Unsere Gönner haben den Wunsch geäußert, vor der Abreise eine letzte, besondere Demonstration der Früchte unserer Arbeit zu sehen. Ein Spektakel, wenn Sie so wollen.“

Er blickte von der eleganten Echo zur gebrochenen Alina. „Sie beide repräsentieren die beiden Pole unserer Pädagogik. Das vollendete Meisterstück und das gescheiterte Experiment. Die Gönner möchten beides sehen. Eine letzte, vergleichende Studie.“

Er lehnte sich an den Tisch. „Es wird eine letzte Sitzung in der Van der Meer Suite geben. Aber diesmal wird es anders sein. Es wird keine Strafe im eigentlichen Sinne. Es wird eine Performance sein. Ihnen wird versprochen, dass die Schmerzen sich in Grenzen halten werden. Die KI wird auf eine niedrige Intensitätsstufe eingestellt. Es geht um die Ästhetik, nicht um die Brutalität. Ihre Aufgabe ist es, eine überzeugende Vorstellung zu liefern. Wenn Sie uns diese letzte Gefälligkeit erweisen, wird Ihre Schuld als beglichen betrachtet. Alina, du wirst aus deinen niederen Diensten entlassen und an eine andere, weniger anspruchsvolle Institution versetzt. Und du, Echo, wirst deine Anstellung bei Herrn van der Meer wie geplant antreten.“

Es war eine meisterhaft gesponnene Lüge, durchdrungen von gerade genug Wahrheit, um glaubwürdig zu sein. Die vage Aussicht auf eine bessere Zukunft war der Köder.

„Die Schule ist am Ende ihrer Kapazitäten für dieses Jahr“, fuhr er fort. „Die Präfekten sind abgereist. Es wird keine Gewalt geben. Sie werden freiwillig in die Suite gehen. Sie werden sich freiwillig vorbereiten. Es ist eine letzte, professionelle Darbietung. Sind wir uns einig?“

Linda und Alina sahen sich an. Misstrauen kämpfte mit der verzweifelten Sehnsucht nach einem Ende des Leidens. Sie hatten keine andere Wahl, als ihm zu glauben. Sie nickten.

Die ultimative Strafe

Als sie die „Van der Meer Strafsuite“ betraten, ahnten sie nichts von dem, was ihnen bevorstand. Der Raum war kalt, das Licht greller als sonst, aber sie taten es als Teil der Inszenierung ab. Die beiden Maschinen in der Mitte des Raumes waren bereits in die Form von gepolsterten Strafböcken konfiguriert. Der Zuschauerraum war dunkel, und sie sahen nur ihre eigenen Spiegelbilder in dem riesigen Einwegspiegel hinter dem sie eine große Gruppe Investoren und Gönner wähnten. Die Stille war fast greifbar.

„Die Demonstration wird nun beginnen“, sagte die computerisierte Stimme. „Subjekte, entkleiden Sie sich und nehmen Sie Position auf den Korrekturblöcken ein.“

Zögernd, aber erfüllt von der trügerischen Hoffnung auf ein Ende ihrer jeweiligen Qualen, entkleideten sie sich. Es war ein seltsamer, fast surrealer Moment. Zwei junge Frauen, in Ungnade gefallene Mentorin und ihre beste Schülerin, die sich in einer stillen, weißen Folterkammer auszogen, im Glauben, dies sei der Preis für ihre Freiheit.

Sie gingen zu den Böcken und legten sich mit dem Bauch nach unten darüber, ihre Arme und Beine hingen schlaff herab.

In dem Moment, als ihre Körper die Oberfläche berührten, fuhren aus den Böcken Fesseln aus, die sich mit einem lauten, metallischen KLACK! um ihre Handgelenke, Knöchel und Taillen schlossen. Sie waren fixiert, ihre Hintern perfekt zur Glasscheibe ausgerichtet. Die Falle war zugeschnappt.

Gleichzeitig wurde die Glasscheibe zum Zuschauerraum durchsichtig und enthüllte die vier Männer, die in der ersten Reihe saßen und sie mit kalter Belustigung ansahen.

Die computerisierte Stimme, tiefer und bedrohlicher als je zuvor, erfüllte den Raum.

„Willkommen zur Demonstration der Fähigkeiten dieses Raumes“, sagte die Stimme. „Subjekte: Alina und Echo. Protokoll: Demonstrationsprogramm Omega.“

„Die Subjekte werden gleichzeitig und abwechselnd bestraft, um eine vergleichende Analyse der Schmerztoleranz zu ermöglichen“, fuhr die Stimme fort.

„Korrektur beginnt.“

Phase Eins: Gesäß

„Phase eins: Kinetische Stimulation des Gesäßes“, verkündete die KI. „Instrument: Rohrstock.“

Zwei mechanische Arme senkten sich, jeder hielt einen leichten Rohrstock.

„Stimulation beginnt. Stufe eins.“

Der erste Schlag, der Alinas linke Pobacke traf, war, wie erwartet, sehr leicht. Eher ein Streicheln als ein Hieb. Sie keuchte, mehr aus Überraschung als aus Schmerz.

Der Arm über Linda wiederholte die Bewegung. Der Schlag war identisch. Linda, deren Körper auf eine weitaus schlimmere Qual vorbereitet war, blieb fast regungslos.

Die Schläge fielen abwechselnd, in einem langsamen, fast meditativen Rhythmus. Zehn Schläge für Alina, zehn für Linda.

„Stufe eins abgeschlossen. Stufe zwei wird eingeleitet.“

Der Rhythmus wurde schneller. Die Schläge wurden härter. Das leise Zischen der Rohrstöcke wurde zu einem wütenden Pfeifen. Alinas Keuchen wurde zu einem Wimmern. Linda biss die Zähne zusammen, ihr Körper zitterte. Der Professor hatte doch eine “leichte” Bestrafung angekündigt …?

„Stufe drei.“

Die Schläge waren nun brutal. Jeder Hieb fühlte sich an, als würde ein glühendes Eisen auf ihre Haut treffen. Die Haut, die bereits von früheren Züchtigungen vernarbt war, gab schnell nach. Die ersten Blutstropfen perlten auf ihren Pobacken. Ihre Schreie begannen, sich zu synchronisieren, ein zweistimmiger Chor der Agonie.

„Stufe vier. Maximale Intensität.“

Es gab keinen Rhythmus mehr. Es war ein unerbittliches Trommelfeuer. Ein zweiter pneumatischer Arm, der einen dickeren Rohrstock hielt, hatte sich bei jedem Mädchen dem ersten, dünneren, flexibleren hinzugesellt. Die Rohrstöcke schlugen mit der Geschwindigkeit und Kraft von Kolben auf sie ein, rissen Haut und Fleisch auf. Ihre Schreie waren nur noch heisere, tierische Laute. Sie waren nicht mehr Alina und Linda. Sie waren nur noch zwei Stücke Fleisch, die systematisch zerstört wurden.

Als die Arme sich endlich zurückzogen, waren ihre Hinterteile nur noch blutige, zerfetzte Fetzen. Sie hingen schlaff über den Böcken, keuchend, am Rande des Bewusstseins.

Phase Zwei: Genitalien

Die Böcke verwandelten sich in flache Liegen. Die Fesseln an ihren Händen und Taillen lösten sich, nur um von anderen Armen ergriffen und neu positioniert zu werden. Sie wurden auf den Rücken gedreht. Ihre Füße wurden von Manschetten ergriffen und weit nach hinten gezogen, ihre Beine in einer extremen, demütigenden Spreizung fixiert, hinter ihren Köpfen. Ihre Vulven standen beide obszön offen … auch ihre Afteröffnungen waren deutlich zu sehen.

„Phase zwei: Vulva“, sagte die Stimme. „Instrument: Lederriemen.“

„Stufe eins.“ Zwei Arme mit schmalen, flachen Lederriemen senkten sich.

Der erste Schlag, der Alinas entblößte Scham traf, war im Vergleich zur vorherigen Phase fast sanft. Ein brennender, stechender Schmerz, aber er war oberflächlich. Ein Funke verwirrter Hoffnung zuckte in ihr auf. War das alles? Vielleicht hatte die Maschine in Phase Eins nur fehlfunktioniert? Vielleicht ein Virus? Aber warum hatte der Professor nicht eingegriffen … Sie konnte nun die vier Herren durch die Scheibe sehen. Sie schienen nicht besorgt oder verstört. Und wo war der Rest des Publikums? Ihr schwante nichts Gutes …

Der Riemen traf Linda. Sie spürte dasselbe. Ein scharfer, aber beherrschbar Schmerz. Sie wagte es, aufzublicken. Im Zuschauerraum sahen die Männer gelangweilt aus. Der Industrielle gähnte sogar.

Die Maschine verabreichte zehn Schläge auf jede von ihnen, abwechselnd. Es war demütigend, es war schmerzhaft, aber es war nicht die Hölle, die sie erwartet hatten. Sie schöpften Hoffnung. Eine winzige, irrationale Hoffnung, dass das Schlimmste vielleicht doch vorbei war.

„Stufe zwei.“ Zwei weitere Arme gesellten sich dazu, ausgestattet mit Rohrstöcken, die alsbald im perfekten Wechsel mit den Lederriemen auf die Vulven der Mädchen niederprasselten. Die Schlagkraft erhöhte sich mit jedem Schlag ganz wenig, aber schon bald war der Schmerz nicht auszuhalten.

„Stufe drei.“ Die mechanischen Arme zogen sich zurück. Aus dem Genital-Modul fuhren zwei neue Instrumente aus: schlanke, metallische Stäbe, an deren Spitze eine kleine, gläserne Kugel saß – die elektrischen Zauberstäbe. Sie senkten sich mit unheimlicher Präzision herab, bis die Kugeln direkt auf den nun völlig freiliegenden Kitzlern der beiden Mädchen ruhten. Ein leises Summen war zu hören, und dann explodierte ein neuer, völlig anderer Schmerz in ihnen. Es war eine Vibration, die so intensiv und hochfrequent war, dass sie sich anfühlte, als würde ein Bohrer ihre Nervenenden zermahlen. Ihre Schreie verwandelten sich in unkontrolliertes, gurgelndes Wimmern.

„Stufe vier“. Aus dem Modul fuhren zwei Paare filigraner, insektenartiger Greifer aus. Sie positionierten sich mit unheimlicher Präzision über den geschundenen, blutenden Schambereichen der beiden Mädchen.

„Greifsequenz wird eingeleitet.“

Gleichzeitig senkten sich die Greifer und ihre gehärteten Metallspitzen schlossen sich um die äußeren Schamlippen von Alina und Linda. Der Griff war fest, unnachgiebig. Ein synchroner Schrei der Antizipation und des neuen, scharfen Schmerzes hallte durch den Raum.

„Traktion wird eingeleitet.“

Langsam, mit einer unmerklichen, aber unaufhaltsamen Bewegung, begannen die Arme, sich zurückzuziehen. Sie zogen an der empfindlichen Haut, dehnten sie. Der Schmerz war nicht mehr scharf, er war ein tiefes, reißendes Ziehen, das sich anfühlte, als würde man ihre Körper in zwei Hälften reißen. Sie schrien, ihre Körper wanden sich vergeblich gegen die Fesseln.

Die Zugkraft blieb konstant, aber unerbittlich. Langsam, langsam bewegten sich die Arme zurück. Linda spürte, wie ihre Haut an ihre absolute Belastungsgrenze kam. Sie hörte ein leises, nasses Reißgeräusch, gefolgt von einem neuen, gellenden Schrei von Linda. Sie blickte hinüber und sah, wie Blut an Lindas Oberschenkeln herunterlief. Das Geräusch von reißendem Fleisch war bei Alina, die fleischigere Schamlippen besaß (oder vielmehr besessen hatte), lauter als bei Linda. Die Greifer zogen sich zurück, in ihren Zangen hielten sie die blutigen Fetzen dessen, was einmal die äußeren Schamlippen der Mädchen gewesen waren. Sie präsentierten ihre Trophäen kurz dem Zuschauerraum, bevor sie sie in einer Entsorgungsöffnung verschwinden ließen.

Die Greifer wurden durch neue, noch kleinere und präzisere Zangen ersetzt. Sie wiederholten den Vorgang an den inneren Schamlippen, ein Akt der systematischen, schichtweisen Zerstörung.

Wo zuvor Weichheit gewesen war, klafften nun nur noch rohe, blutende Wunden, die ihr Innerstes völlig schutzlos darboten.

„Externe Demontage abgeschlossen“, sagte die Stimme.

„Stufe fünf: Extraktion der Klitoris.“

Zwei kleine, fünfgliedrige Zangen, die wie winzige mechanische Hände aussahen, senkten sich herab. Sie näherten sich langsam, unaufhaltsam den nun völlig freiliegenden Nervenzentren. Sie gruben sich in das umliegende Gewebe, schlossen sich mit der Präzision eines Chirurgen um die Basis der Kitzler.

„Extraktion beginnt.“

Langsam, Millimeter für Millimeter, begannen die Arme zu ziehen. Es war kein schneller Riss. Es war ein langsames, methodisches Herausreißen aus dem Körper. Der Schmerz war so absolut, so fundamental, dass er jenseits von Schreien lag. Es war ein stiller, innerer Blitz, der ihre gesamte Existenz auszulöschen schien. Das Blut floss in Strömen.

Die Arme des Genital-Moduls wechselten blitzschnell ihre Aufsätze. An ihre Stelle traten zwei schlanke, metallische Stäbe, an deren Spitze eine große, metallene Kugel saß. Beide Kugeln glühten nun hellrot und wurden auf die klaffenden Wunden aufgesetzt, um die Wunde zu kauterisieren. Der Schmerz war absolut. Es war kein Schmerz mehr, es war die reine, atomare Zerstörung von Nervengewebe. Ihre Körper bäumten sich in einem letzten, gewaltigen Krampf auf, ihre Schreie erstarben in einem gurgelnden Würgen. Wo einst ihre Kitzler gewesen waren, die Quellen so vieler Empfindungen, bliebe nur noch verkohlte, schwarze Krater übrig.

„Kauterisation abgeschlossen“, sagte die Stimme.

Phase Drei: Mastektomie

„Phase zwei abgeschlossen“, sagte die Stimme. „Phase drei: Kinetische Stimulation der Brüste.“

Zwei mechanische Arme senkten sich, wieder bewaffnet mit Rattanrohrstöcken, diesmal dünner und flexibler. „Die Schülerin beginnt“, sagte die Stimme.

Der Arm über Linda begann seine Arbeit, wieder langsam und methodisch. Die ersten Schläge waren leicht, fast neckend, landeten auf der Oberseite ihrer Brüste. Dann wurde die Intensität erhöht. Die Schläge wurden härter, schneller, wanderten über ihre gesamte Brust, hinterließen rote Striemen auf der blassen Haut. Ihre Schreie wurden lauter.

„Instrumentenwechsel“, verkündete die KI. Der dünne Rohrstock wurde durch einen dickeren, schwereren ersetzt. Der erste Schlag dieses neuen Instruments fühlte sich an, als würde ein Knochen brechen. Ein gellender Schrei riss aus Lindas Kehle. Die Maschine schlug weiter zu, unerbittlich, bis ihre Brüste eine geschwollene, blutunterlaufene Masse waren, übersät mit tiefvioletten Hämatomen.

Der Arm zog sich zurück. „Subjekt Echo abgeschlossen. Subjekt Alina.“

Alina, die gezwungen war, jede Sekunde von Lindas Qual mitanzusehen, schrie auf, noch bevor der erste Schlag sie traf. Sie wusste, was kam. Die Maschine wiederholte das Programm mit unbarmherziger Präzision. Die leichten Schläge, die härteren Schläge, der Wechsel zum schweren Rohrstock. Am Ende war auch ihr Oberkörper eine Landschaft aus Schmerz und Zerstörung.

Aber die Maschine war noch nicht fertig.

„Kinetische Stimulation abgeschlossen. Pneumatische Demontage wird eingeleitet.“

Vier neue Arme senkten sich, zwei über jeder Frau. An ihren Enden befanden sich keine Klemmen, sondern jeweils vier filigrane, glitzernde Greifer aus Metall, die sich wie die Klauen eines Raubvogels öffneten. Sie näherten sich langsam, unaufhaltsam den geschundenen Brüsten der Mädchen.

„Greifsequenz wird eingeleitet.“

Die Klauen schlossen sich. Die gehärteten Metallspitzen gruben sich tief in das geschwollene, blutunterlaufene Fleisch. Ein synchroner, unmenschlicher Schrei erfüllte den Raum.

„Traktion wird eingeleitet. Ziel: linke Brust, Subjekt Echo.“

Der obere linke Arm begann sich langsam, mit einem leisen Surren, zurückzuziehen. Er zog an Lindas Brust, dehnte die Haut, die Muskeln. Linda schrie, ein gurgelnder Laut des Unglaubens, während sie zusah, wie ein Teil ihres Körpers von ihr weggezerrt wurde. Sie hörte ein leises, nasses Reißgeräusch.

„Ziel: rechte Brust, Subjekt Alina.“

Der obere rechte Arm begann seine Arbeit. Nun schrie Alina, während Linda gezwungen war, zuzusehen, wie ihrer ehemaligen Mentorin dasselbe angetan wurde.

Die Maschine arbeitete in einer grausamen, abwechselnden Sequenz. Lindas rechte Brust. Alinas linke. Es war ein langsames, methodisches Zerstückeln, das darauf ausgelegt war, die Qual zu maximieren. Mit einem letzten, brutalen Ruck rissen die Maschinen die letzten Fetzen von ihren Körpern. Blut spritzte auf die weißen Liegen, auf den schwarzen Basaltboden. Wo einst ihre Brüste gewesen waren, klafften nun nur noch rohe, blutende Wunden, die dann auch umumgehend kauterisiert wurden.

Phase Vier: Analinvasion

„Analyse der Neuro-Response-Daten zeigt kritische Schockwerte“, sagte die Stimme. „Korrekturmaßnahme wird eingeleitet.“

Zwei neue, feine Arme fuhren von den Seiten aus. An ihren Enden befanden sich Injektionsnadeln. Sie stachen ohne Zögern in die Hälse der beiden Mädchen. Eine kalte Flüssigkeit strömte in ihre Adern. Es war kein Beruhigungsmittel. Es war ein Cocktail aus Stimulanzien und Adrenalin, der entwickelt worden war, um den Körper wach und die Nervenenden überempfindlich zu halten. Die drohende Bewusstlosigkeit wich einer neuen, schrecklichen Klarheit.

„Korrekturmaßnahme abgeschlossen. Phase vier wird simultan ausgeführt“, sagte die Stimme.

Das Anal-Modul senkte sich über sie beide. Zwei identische dünne Stäbe wurden gleichzeitig in die blutenden Wunden ihrer Hinterteile eingeführt. Dann begannen sie, sich auszudehnen. Langsam, unerbittlich. Linda hatte das Gefühl, unbedingt aufs Klo zu müssen, ein Gefühl, als würde ihr Inneres explodieren. Ein neuer, tiefer, reißender Schmerz gesellte sich zu der Agonie in ihren Brustkörben. Alina, die geglaubt hatte, sie hätte den Gipfel des Schmerzes erreicht, schrie auf, als die Invasion begann.

Sie waren nun durch eine neue, gemeinsame Qual verbunden, jede gefangen in ihrer eigenen Hölle, aber gezwungen, die der anderen mitzuerleben.

Phase Fünf: Die Auslöschung

Die anale Folter ging weiter. Und nun senkte sich ein neuer Arm. Das Genital-Modul.

„Phase fünf: Finale Überlastung.“

„Finale interne Überlastung wird vorbereitet.“

Im Zuschauerraum saßen die vier Männer und sahen zu, fasziniert. Der Industrielle atmete schwer. Der Richter hatte eine leichte Erektion. Der Minister lächelte. Und van der Meer beobachtete die Daten, die über den großen Bildschirm liefen, mit dem kühlen Interesse eines Wissenschaftlers, der den letzten Moment eines sterbenden Sterns beobachtet.

„Terminale Phase wird eingeleitet“, sagte die KI. „Simultane anale und vaginale Expansion bis zum Systemversagen.“

Die Spreizbirnen in ihren Aftern, die die ganze Zeit über einen konstanten, quälenden Druck ausgeübt hatten, begannen sich nun weiter auszudehnen, langsam, unerbittlich. Gleichzeitig fuhren zwei neue, größere Spreizbirnen aus dem Genital-Modul aus und wurden in ihre geschundenen, blutenden Vaginen eingeführt.

„Vaginale Expansion beginnt.“

Langsam, Millimeter für Millimeter, begannen sich alle vier Instrumente auszudehnen. Es war ein Schmerz, für den es keine Worte gab. Es war kein Schneiden, kein Brennen, kein Schlagen. Es war das Gefühl, von innen heraus zerrissen zu werden, von zwei verschiedenen Punkten gleichzeitig. Ihre Körper wurden gedehnt, bis die Haut durchsichtig wurde, bis die Muskeln unter der unnatürlichen Spannung rissen. Ihre Schreie waren keine Schreie mehr. Es waren die letzten, verzweifelten Laute von Lebewesen, die von einer unaufhaltsamen, inneren Kraft vernichtet wurden.

Die Monitore im Zuschauerraum zeigten, wie ihre Lebenszeichen flatterten, ihre Herzfrequenzen in absurde Höhen schossen.

„Subjekt Alina, kardialer Stress erreicht kritischen Wert“, meldete die KI emotionslos.

Alinas Körper gab in einem letzten, gewaltigen Krampf nach. Ein langer, schriller Piepton erfüllte den Raum. Die Monitore für sie zeigten eine flache Linie. Linda, deren Augen immer noch auf sie gerichtet waren, sah, wie das letzte bisschen Leben aus ihrer ehemaligen Lehrerin wich. Sie sah, wie die mechanischen Arme über Alinas Körper den Betrieb einstellten.

„Subjekt Alina terminiert“, sagte die Stimme. „Protokoll für Subjekt Echo wird fortgesetzt. Intensität wird um 200% erhöht, um den Prozess zu beschleunigen.“

Die Spreizbirnen in Lindas Körper begannen sich schneller, brutaler auszudehnen. Ein letzter, ohrenbetäubender Schrei riss aus ihrer Kehle, als ihr Unterleib explodierte. Dann Stille.

„Terminierung erfolgreich“, sagte die computerisierte Stimme.

Asche und Pech

Als alles vorbei war, standen die vier Männer nicht im Wald. Sie standen im großen Burghof des Instituts. Unter dem kalten Licht des Herbstmondes hatten Van der Meers treueste Diener einen riesigen Scheiterhaufen aus altem Holz errichtet.

„Um sicherzustellen, dass keine forensischen Spuren bleiben“, hatte Lirpa erklärt.

Die geschändeten, leblosen Körper der beiden Mädchen wurden auf den Haufen geworfen. Lirpa selbst entzündete das Feuer. Die Flammen schlugen hoch in den Nachthimmel, ein monströses Fanal. Sie sahen zu, bis nur noch Asche und verkohlte Knochen übrig waren.

„Eine saubere Lösung“, sagte der Minister.

„In der Tat“, sagte van der Meer. Er blickte auf seine Uhr. „Mein Jet wartet. Es ist Zeit, dieses unglückselige Kapitel abzuschließen.“

Sie fuhren in der Stille der Nacht zum Flugfeld. Als sie an Bord des luxuriösen Gulfstream-Jets stiegen, war die Stimmung eine der tiefen, existenziellen Erleichterung. Sie hatten es geschafft. Sie hatten jede Spur verwischt. Sie waren unantastbar.

Der Jet hob ab und stieg schnell in den Nachthimmel, in Richtung des aufziehenden Herbststurms. Unten verschwanden die Lichter Europas. Vor ihnen lag die Karibik, van der Meers private Insel, ein neues Paradies, in dem sie ihre Spiele ungestört fortsetzen konnten.

Der Industrielle öffnete eine Flasche Dom Pérignon. Sie stießen an. Auf die Zukunft. Auf die Ordnung. Auf die Macht.

Sie waren auf einer Höhe von vierzigtausend Fuß, mitten über dem stürmischen Atlantik, als das erste Triwerk explodierte.

Ein ohrenbetäubender Knall, ein heftiger Ruck. Die Lichter flackerten und erloschen. Die Sauerstoffmasken fielen von der Decke. Draußen, durch das kleine Fenster, sahen sie das wütende Leuchten der Flammen, die aus der Tragfläche schlugen.

Der zweite Knall, als das andere Triebwerk den Geist aufgab, war fast eine Nebensache.

Der Jet kippte, verlor an Höhe und stürzte in einem unkontrollierbaren Trudeln dem schwarzen, tobenden Ozean entgegen.

In den letzten Sekunden ihres Lebens gab es keine Macht mehr. Keine Philosophie. Keinen Reichtum. Es gab nur noch die schiere, animalische Panik. Der Richter weinte. Der Minister betete. Der Industrielle schrie.

Professor Lirpa starrte nur mit weit aufgerissenen Augen aus dem Fenster, sein brillanter Verstand war unfähig, diese letzte, ultimative Variable zu verarbeiten. Den Zufall. Das Pech.

Van der Meer sagte nichts. Er schloss nur die Augen und wartete auf den unvermeidlichen Aufprall.

Die Geschichte war zu Ende.


© 2025 Birke Becker · All rights reserved

Birke Becker took the time to write this, and our authors really appreciate feedback — please take a moment to rate and review Beratungsgespräch - Eine Fortsetzung der Internatsgeschichte von orsgeschichten.

Tap a star to rate

You might also like

Browse more ->

Novella

A rich business woman turns to the dark side to fulfil her fantasies of obedience and slavery.

5.0

Novella

Every young girl wants a pony. Unfortunately, not every male wants to be a pony! This story is about one such ponyboy reflecting on the last few years of his rather restrictive life!

4.9

Novella

The story of Fleur continues as she searches for new depths and highs.

4.8