Novella
Birke Becker presents
5.0 (6)
Chapter 14 of 17
Der Morgen graute nicht, er sickerte wie eine offene Wunde in die Dunkelheit der Nacht. Für Annegret gab es keinen Unterschied zwischen den Zuständen. Schlaf war eine Hölle aus Schemen, das Wachsein eine Hölle aus Schmerz und Vorahnung. Sie aß das karge Frühstück, das man ihr brachte, nicht aus Hunger, sondern aus kalter Berechnung. Ihr Körper würde heute jede Unze an Kraft benötigen, die er aufbringen konnte. Sie war eine Soldatin, die sich auf eine Schlacht vorbereitete, von der sie wusste, dass sie sie nicht gewinnen konnte; das einzige Ziel war, am Ende noch zu atmen.
Pünktlich zur elften Stunde erschien Frau Schmidt. Sie sprach kein Wort. Ihre stumme Anwesenheit war Befehl genug. Annegret wurde nicht in ihr grobes Leinengewand gekleidet. Sie wurde nackt aus ihrer Kammer geführt. Jeder Schritt auf den kalten Steinfliesen des Korridors war eine Vorbereitung, eine Abhärtung gegen die Scham, die kommen würde. Die Blicke der wenigen Diener, denen sie begegneten, waren eine Mischung aus Furcht und einer kranken Neugier. Annegret war nicht länger ein Mädchen, sie war ein Ereignis, ein bevorstehendes Spektakel.
Der Ort der Bestrafung war der große Säulengang, der den Westflügel der Burg mit dem zentralen Festsaal verband. Es war ein halböffentlicher Ort von kalter, steinerner Pracht. Hohe, gotische Fenster ließen ein fahles, fast gerichtliches Licht auf den polierten Marmorboden fallen. Die Akustik war unerbittlich; jedes Flüstern, jedes Geräusch eines Schuhs auf dem Stein, jeder Hieb würde von den steinernen Gewölben widerhallen und vervielfacht werden.
In der Mitte des Ganges, genau im Schnittpunkt zweier langer Teppiche, stand ein einfacher, quadratischer Holzblock, nicht höher als ein Schemel. Er wirkte in der opulenten Umgebung profan und bedrohlich.
Eine kleine Gruppe hatte sich bereits versammelt. Der Prinz stand mit verschränkten Armen da, ein Ausdruck gelangweilter Erwartung auf seinem Gesicht. Neben ihm, und Annegret spürte einen Stich kalten Hasses, standen Klothilde, Adelheid und Friederike. Sie trugen elegante Tageskleider und kicherten leise miteinander, als wären sie bei einer Gartenpartie. Ihre Augen funkelten vor bösartiger Vorfreude. Auch der Graf von Hardenberg war anwesend, etwas abseitsstehend, sein altes Gesicht so regungslos wie das eines steinernen Götzen. Er hielt sich mit einer Hand am Knauf seines Spazierstocks, die andere war auf dem Rücken verschränkt.
Und da war noch ein neues Gesicht. Ein junger Mann, kaum älter als zwanzig, mit dem gleichen arroganten Zug um den Mund wie der Prinz, aber ohne dessen abgeklärte Autorität. Er wirkte nervös und eifrig zugleich, wie ein junger Hund, der darauf wartet, endlich von der Leine gelassen zu werden.
„Ah, Fräulein Lutz“, sagte der Prinz, als Frau Schmidt sie vor den Holzblock führte. „Pünktlich. Disziplin ist eine Tugend.“
Frau Schmidt reichte Annegret einen schweren, dunklen Rohrstock aus spanischem Rohr. Er war dicker und länger als alle, die sie bisher zu spüren bekommen hatte. Allein sein Gewicht war eine Bestrafung.
„Besteigt Euren Thron“, befahl der Prinz.
Annegret stieg auf den Block. Die Kühle des Holzes kroch in ihre Fußsohlen. Sie stand nun leicht erhöht, für alle Anwesenden perfekt sichtbar.
„Nehmt Haltung an“, fuhr der Prinz fort. Annegret streckte die Arme mit dem schweren Rohrstock gerade vor sich aus. Die Muskeln in ihren Schultern und Armen protestierten sofort.
„Sehr gut“, sagte der Prinz mit einem zufriedenen Nicken. „Euer Vorschlag war fürwahr inspirierend. So inspirierend, dass Ich Mir erlaubt habe, ihn mit einigen kleinen Verbesserungen zu versehen, um den erzieherischen Wert zu maximieren.“
Er machte eine Pause und genoss die Wirkung seiner Worte.
„Ich habe darüber nachgedacht“, sagte er bedächtig, „und bin zu dem Schluss gekommen, dass es eine Verschwendung von Frau Schmidts wertvoller Zeit wäre, den ganzen Tag neben Euch Wache zu halten. Sie wird für wichtigere Aufgaben gebraucht. Die Aufgabe der Disziplinierung werden wir daher auf mehrere Schultern verteilen. Wir werden es eine gemeinschaftliche Lektion nennen.“
Er deutete auf die umstehende Gruppe. „Ich habe daher Freiwillige gebeten, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Meine reizende Nichte Klothilde und ihre Freundinnen haben sich freundlicherweise bereit erklärt.“
Klothilde machte einen affektierten Knicks, ein grausames Lächeln auf den Lippen.
„Auch mein geschätzter Gast, der Herr Graf von Hardenberg, hat zugestimmt, einen Beitrag zu Eurer Erziehung zu leisten, um seine persönliche Genugtuung zu finden.“
Der Graf nickte kaum merklich, seine Augen verließen Annegret nicht.
„Und zu unserer Freude ist mein Neffe, der junge Graf Kaspar, zu Besuch.“ Er legte dem jungen Mann die Hand auf die Schulter. „Er ist begierig darauf, zu lernen, wie man in diesem Hause für Ordnung und Respekt sorgt.“
Kaspar wurde leicht rot vor Stolz und warf Annegret einen gierigen Blick zu.
„Die Dienerschaft“, schloss der Prinz, „wird ebenfalls die Gelegenheit erhalten, ihre Loyalität zur Disziplin des Hauses zu beweisen, sollte sich die Notwendigkeit ergeben. Frau Schmidt wird ihnen die Peitsche zur rechten Zeit zur Verfügung stellen.“
Annegrets Herz wurde zu einem kalten Stein in ihrer Brust. Nicht eine Wächterin. Ein ganzes Rudel.
„Und das bringt mich zur zweiten Verbesserung“, sagte der Prinz, und seine Augen verengten sich. „Euer Vergehen war Passivität. Eine Statue ist passiv. Das ist nicht genug. Ihr sollt nicht nur eine Statue sein, sondern eine gehorsame Statue. Ihr werdet daher allen Anweisungen, die Euch von den Anwesenden gegeben werden, unverzüglich Folge leisten. Sie mögen Euch befehlen, Euch zu drehen, zu bücken, ein Bein zu heben – was auch immer ihnen beliebt, um Euren Körper und Euren Gehorsam zu inspizieren. Widersetzt Ihr Euch oder zögert Ihr, gilt dies als Haltungsfehler und wird bestraft. Bewegt Ihr Euch auf eine Weise, die Eure Arme sinken lässt, wird dies bestraft. Versteht Ihr die Regeln dieses neuen Spiels?“
„Ja, Euer Hoheit“, sagte Annegret. Ihre Stimme war ein trockenes Krächzen.
„Ausgezeichnet.“ Der Prinz zog seine Taschenuhr hervor. „Es ist Mittag. Die Lektion beginnt.“
Mit diesen Worten entfernte er sich mit dem Grafen und seinem Neffen zu einer kleinen Sitzgruppe am Ende des Ganges, von wo aus sie das Schauspiel bequem beobachten konnten. Klothilde und ihre Freundinnen blieben näher stehen, wie eine Gruppe von Raubtieren, die ihre Beute umkreisen. Frau Schmidt legte eine neunschwänzige Katze auf einen kleinen Beistelltisch und zog sich ebenfalls diskret zurück, ihre Rolle war nun die einer Zeremonienmeisterin.
Die ersten Minuten waren eine stille Hölle. Annegret konzentrierte sich auf ihre Atmung, auf die unendliche Weite der steinernen Decke. Sie versuchte, den Schmerz zu ignorieren, der bereits in ihren Schultern zu brennen begann. Das Gewicht des Rohrstocks schien mit jeder Sekunde zuzunehmen. Er zerrte an ihren Muskeln, an ihren Sehnen. Sie spürte die Blicke der Mädchen auf ihrem nackten Körper, sie fühlte sie wie physische Berührungen, wandernd, taxierend, verachtend.
„Nun, Lutz“, durchbrach Klothildes süßliche Stimme die Stille. „Beginnen wir. Dreh dich um. Langsam. Wir wollen die Arbeit von gestern Abend bewundern.“
Annegret gehorchte. Sie zwang ihre Füße, sich auf dem Block zu bewegen, ein winziger, schleifender Schritt nach dem anderen. Ihr ganzer Körper war angespannt, um die Arme und den Rohrstock in der vorgeschriebenen Position zu halten. Es war eine unmögliche Aufgabe. Die Drehung brachte ihr Gleichgewicht durcheinander, und für einen Sekundenbruchteil sanken ihre Arme um wenige Zentimeter.
Es reichte.
Ein Zischen durchschnitt die Luft, gefolgt von einem peitschenden Knall. Ein unerträglicher, brennender Schmerz explodierte auf ihrer rechten Pobacke. Sie schrie auf, ein kurzer, erstickter Laut, und biss sich auf die Lippen, um einen weiteren Schrei zu unterdrücken. Sie hatte den jungen Grafen Kaspar nicht kommen sehen. Er stand nun mit geröteten Wangen und leuchtenden Augen da, die Peitsche in der Hand, sichtlich stolz auf seinen ersten, gelungenen Hieb.
„Sehr gut, Kaspar!“, rief der Prinz von seinem Sessel aus. „Präzise und ohne Zögern!“
Annegret stand nun mit dem Rücken zu den Mädchen. Sie spürte ihre Blicke auf den blauen Flecken der vergangenen Tage und der frischen, blutroten Strieme, die Kaspars Schlag hinterlassen hatte.
„Nicht schlecht“, sagte Adelheid. „Aber die Vorderseite ist doch viel interessanter. Dreh dich wieder zu uns, Lutz.“
Wieder die langsame, qualvolle Drehung. Wieder das verzweifelte Bemühen, die Arme oben zu halten. Wieder das unvermeidliche, winzige Absinken. Diesmal war es Friederike, die zuschlug. Der Hieb traf ihren linken Oberschenkel, der Schmerz war so scharf, dass ihre Beine für einen Moment nachgaben. Sie schwankte, der Rohrstock drohte ihr zu entgleiten. Mit einer gewaltigen Anstrengung fand sie ihr Gleichgewicht wieder.
„Beug dich vor“, befahl Klothilde, ihre Stimme war nun ein befehlshaberisches Zischen. „Wir wollen sehen, ob du auch Demut zeigen kannst. Beug dich tief vor, als würdest du Unkraut jäten.“
Annegret gehorchte. Sie beugte ihren Oberkörper nach vorne, bis ihr Rücken parallel zum Boden war. Die Arme mit dem Rohrstock ausgestreckt zu halten, war in dieser Position eine reine Tortur. Das Blut schoss ihr in den Kopf, ihre Muskeln schrien.
„Perfekt“, säuselte Klothilde. Sie trat hinter Annegret und nahm einen dünnen Rohrstock, der neben der Peitsche lag. Es war nicht Teil des Spiels, aber wer würde es ihr verbieten? Sie versetzte Annegret einen schnellen, scharfen Hieb auf das entblößte Gesäß. „Das ist dafür, dass du gedacht hast, du könntest dich mit mir anlegen.“
Die Stunden krochen dahin wie verwundete Tiere. Die Sonne wanderte am Himmel, und die Lichtflecken auf dem Marmorboden bewegten sich im Takt einer unbarmherzigen, kosmischen Uhr. Die Qual wurde zu Annegrets neuem Normalzustand. Der Schmerz in den Armen war kein stechender Schmerz mehr, sondern ein tiefes, brüllendes Feuer, das von ihren Fingerspitzen bis in ihren Nacken reichte. Sie spürte ihre Muskeln nicht mehr, sie spürte nur noch diese eine, alles verzehrende Agonie.
Die Kommandos und die Schläge kamen in unregelmäßigen Abständen. Manchmal ließen sie sie minutenlang in einer unmöglichen Position verharren, nur um dann zuzuschlagen, wenn ihre Muskeln am Rande des totalen Versagens zitterten. Der Graf von Hardenberg erhob sich schließlich von seinem Sessel und trat langsam auf sie zu. Er umrundete den Block, seine kalten Augen musterten jeden Zentimeter ihres geschundenen Körpers.
„Hebt das rechte Bein“, befahl er mit seiner trockenen, raschelnden Stimme. „So hoch Ihr könnt.“
Annegret versuchte zu gehorchen. Ihr Bein zitterte, als sie es vom Boden löste. Es war eine lächerliche, erbärmliche Bewegung.
Der Graf nickte langsam. „Ich sehe. Der Wille ist vorhanden, aber das Fleisch ist schwach.“ Er nahm Kaspar den Rohrstock aus der Hand. „Die Bestrafung muss den Willen stärken.“
Sein Hieb war anders als die der anderen. Er war nicht wütend oder aufgeregt. Er war langsam, überlegt und von einer kalten, wissenschaftlichen Präzision. Er traf sie genau an der empfindlichen Stelle an der Innenseite ihres Oberschenkels. Der Schmerz war so intensiv und unerwartet, dass Annegret die Luft aus den Lungen entwich. Ein Wimmern entkam ihren Lippen, und der schwere Rohrstock in ihren Händen fiel um mehrere Zentimeter.
Klothilde war sofort zur Stelle und schlug mit der Peitsche zu. „Haltung, Lutz! Keine Schwäche zeigen!“
Selbst Diener, die mit Tabletts oder Wäschekörben durch den Gang eilten, wurden vom Prinzen herangewunken. „Na, Johann, was meinst du? Ist die Haltung korrekt? Zeig dem Mädchen, was wir hier von Disziplin halten.“
Ein junger Diener, bleich und mit zitternden Händen, nahm die Peitsche, die Klothilde ihm hinhielt. Sein Schlag war ungeschickt und traf eher ihren Rücken als ihr Gesäß, aber die Demütigung, von einem Diener geschlagen zu werden, schnitt tiefer als der Lederriemen.
Annegrets Geist zog sich immer weiter zurück. Sie baute eine Festung aus Hass in ihrem Inneren, eine Zitadelle, in die der Schmerz nicht eindringen konnte. Sie war nicht mehr Annegret Lutz. Sie war eine Beobachterin. Sie beobachtete, wie ein Mädchen, das aussah wie sie, auf einem Holzblock stand. Sie beobachtete, wie dieser Körper gezüchtigt und gedemütigt wurde. Sie zählte die Schläge nicht, aber sie prägte sich jedes Gesicht ein. Klothilde, die lachte. Kaspar, der schwitzte vor Eifer. Den Grafen, dessen Augen tot waren. Den Prinzen, der alles mit dem unbeteiligten Interesse eines Züchters beobachtete, der ein Tier abrichtet.
Sie verlor das Gefühl für die Zeit. War es drei Stunden her? Vier? Fünf? Der Schmerz in ihren Armen war nun jenseits von allem, was sie je gekannt hatte. Es war kein Feuer mehr, es war ein weißglühendes Nichts. Ihre Finger waren taub. Sie spürte das Holz des Rohrstocks nicht mehr. Sie wusste nur, dass sie ihn halten musste.
Ihre Sicht verschwamm. Die Gesichter ihrer Peiniger wurden zu bunten Flecken. Die Stimmen waren ein fernes, monotones Summen. Sie spürte, wie die Kontrolle entglitt. Der Rohrstock wurde unendlich schwer. Er begann zu kippen. Ihre Finger, taub und leblos, konnten ihn nicht mehr halten.
Nein, schrie eine Stimme in ihrem Kopf. Nicht aufgeben. Lass sie nicht gewinnen.
Mit einer letzten, übermenschlichen Anstrengung, die aus den tiefsten Reserven ihres Willens kam, riss sie ihre Arme nach oben. Sie zog ihre Finger fester um das Holz, obwohl sie nichts spürte. Der Rohrstock stabilisierte sich.
Sie hatte es geschafft. Es war ein stiller, unsichtbarer Triumph in einem Meer aus Niederlagen.
Und in diesem Moment hörte sie es.
Ein fernes, melodiöses Läuten. Einmal. Zweimal. Dreimal.
Die Abendglocke.
Es war das schönste Geräusch, das sie je in ihrem Leben gehört hatte. Es war der Klang der Erlösung.
„Die Lektion ist beendet“, verkündete die Stimme des Prinzen, gefärbt von einer leichten Enttäuschung, dass sie nicht zusammengebrochen war.
Die Anspannung verließ Annegrets Körper schlagartig. Der schwere Rohrstock fiel mit einem lauten Klirren auf den Marmorboden. Ihre Beine gaben nach, und sie sank auf dem Holzblock zusammen, ein zitterndes, geschundenes Bündel Elend.
Ihre Peiniger wandten sich ab, ihre Aufgabe war erfüllt. Sie lachten und unterhielten sich auf dem Weg zum Abendessen, als kämen sie von einer besonders gelungenen Jagd.
Annegret blieb allein zurück in der Dämmerung des langen Ganges. Sie versuchte aufzustehen, aber ihre Glieder gehorchten ihr nicht.
Ein Schatten fiel über sie. Es war Frau Schmidt.
„Steht auf, Fräulein Lutz“, sagte sie mit ihrer gewohnt kalten Stimme. „Ihr habt die Dienerschaft lange genug aufgehalten.“
Annegret versuchte es, aber sie konnte nicht. Ihre Beine waren wie Wasser.
Ohne ein weiteres Wort packte Frau Schmidt sie unsanft am Arm und zerrte sie vom Block herunter. Annegret stolperte, ihre nackten Füße schliffen über den kalten Boden. Die Hausdame schleifte sie mehr, als dass sie sie führte, zurück in die Dunkelheit der Dienstbotenkorridore, zurück in ihre kalte Zelle.
Als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, lag Annegret auf dem Boden, unfähig, sich zu bewegen. Ihr Körper war gebrochen. Jede Faser schrie vor Schmerz. Aber als sie in die Dunkelheit starrte, war in ihren Augen keine Verzweiflung. Da war nur die eiskalte, unerschütterliche Gewissheit.
Sie hatte überlebt. Und ihre Festung aus Hass war nun uneinnehmbar.
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